Was tun bei Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Nahrungsmittelunverträglichkeit nimmt in der heutigen Zeit immer mehr zu.

Deshalb ist es wichtiger denn je sich mit dem eigenen Körper genau auseinanderzusetzten und auf jede einzelne Veränderung zu achten um sich wohl zu fühlen. Wichtig ist von Beginn an zu unterscheiden, ob es sich um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit- intoleranz bzw. um eine Nahrungsmittelallergie handelt.

Bei einer Nahrungsmittelallergie können unmittelbar nach Einnahme schwerwiegende bis lebensbedrohliche Symptome auftreten, bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit treten die Symptome verzögert auf.

Es kann auch sein, dass sich die erste Reaktion erst nach Tagen der Nahrungsmittelaufnahme zeigt. Solche Unverträglichkeiten treten dann auf, wenn der eigene Körper nicht mehr in der Lage ist, eine gewisse Menge an Enzymen bereitzustellen, um die aufgenommene Nahrung aufspalten zu können. Oft zeigen sich solche Unverträglichkeiten im Verdauungstrakt. Manchmal sind es auch Symptome außerhalb des Magen-Darm-Trakts z.B. Hautausschläge, Müdigkeit,  Kopfschmerzen, Migräne, häufiges Niesen, wie auch Schwindelgefühl. Doch selten wird beim Auftreten solcher Anzeichen an Nahrungsmittelunverträglichkeit gedacht. 

Die meist auftretenden Nahrungsunverträglichkeiten in unseren Breiten sind Histamin,-Fructose,-Laktose-Intoleranz und Zöliakie (Glutenunverträglichkeit).

Was kann man dagegen tun?

Wichtig ist es einmal herauszufinden gegenüber welches Nahrungsmittel eine Intoleranz besteht. Dabei kann man sich helfen, indem man einige Zeit ein Tagebuch führt und die Einnahme gewisser Lebensmittel bzw. die daraus folgenden Symptome notiert, z.B.: 1 Glas Milch -> Blähbauch, Krämpfe; Rotwein, Käse -> Hautrötung, Kopfschmerzen; Weizen, Roggen -> Müdigkeit; Eisenmangel -> Gelenkschmerzen. 

Nachdem man das einige Wochen durchgeführt hat, kann man für sich  oder gemeinsam in einer Beratung seine Ernährungsgewohnheiten umstellen. Der erste Schritt ist immer eine Reduktion bzw. eine Eliminierung der auslösenden Stoffe. Infolge werden konsequent auf solche Nahrungsmittel einige Wochen verzichtet, doch weiterhin wird das Tagebuch geschrieben, um die positiven Ergebnisse festzuhalten. Leider ist es im Alltag oft nicht möglich auf alles zu verzichten, bei Restaurantbesuchen, Kantinenessen durch versteckte Stoffe in Nahrungsmitteln. In solchen Fällen kann man sich auch helfen lassen. Um einen Besuch bei Freunden oder einen Abend beim Heurigen trotz Nahrungsmittelunverträglichkeit genießen zu können, können Enzyme die zur Aufspaltung fehlen, dem Körper zu Verfügung gestellt werden. Diese Enzyme spalten die aufgenommen Nahrungsbestandteile und können so die Unverträglichkeit stark reduzieren. Ein komplettes Wohlgefühl erreichen Sie durch angepasste Ernährungsumstellung und die Einnahme richtiger Enzyme, um weiterhin Freude und Genuss beim Essen zu haben. 

Enzyme erhalten Sie ohne Verschreibung bei uns in der Apothke, wir beraten Sie unverbindlich anhand Ihrer Beschwerden.